Berge und Natur
Tessin
Monte Brè
Allein schon wegen des Blickes auf die Stadt Lugano und dem Lago di Lugano lohnt sich der Ausflug. Gegenüber liegt der San Salvatore, über dem See und Damm von Melide der Monte San Giorgio, im Westen die Walliser Alpen.
Vom Stadtrand von Lugano fahren die Standseilbahnen in zwei Sektionen zum Monte Brè, zum Aussichtberg über dem Seebecken und der lebhaften Stadt. Die kurze, untere Strecke bis Ruvigliana wurde 1908 eröffnet, 1912 erreichte die Bahn dann den Monte Brè. Er gilt als sonnenreichster Berg der Schweiz – wohl deshalb wächst hier die seltene und geschützte Weihnachtsrose, die sonst nur in Südeuropa gedeiht.
Auf dem „Gipfel“ sollte man vorerst etwas verweilen, zwei Restaurants mit Sonnenterrasse laden dazu ein. Die Abstiege zum See oder nach Lugano, immer über das Dorf Brè, sind teils recht steil, so auch der Lehrpfad „Natur und Archäologie“ nach Gandria.
Das romantische Dörfchen Brè mit seinen Grotti hat den Charakter einer alten ländlichen Siedlung erhalten und erfuhr nach und nach eine Bereicherung durch zahlreiche Kunstwerke.
San Salvatore
Hausberg von Lugano – der markante Zuckerhut San Salvatore im Süden der Stadt bietet eine vielfältige 360° Sicht über den See, weit in den Süden und zu den Hochalpen im Westen. Die Standseilbahn zum Symbolberg von Lugano startet in Lugano-Paradiso.
Bereits im Jahr 1200 bestiegen Pilger den Berggipfel zu Fuss, um dem Sohn Gottes die Ehre zu erweisen, der nach einer alten Legende bei seiner Auffahrt in den Himmel hier kurz Rast gemacht haben soll. Seit 1890 erleichtert die Standseilbahn vom Vorort Paradiso aus das Überwinden der 600 Höhenmeter zum Gipfel.
Einen ungehinderten Blick über das Südtessin hat man vom Dach der Kirche auf dem Gipfel des San Salvatore.
Der recht schwierige Klettersteig ab der Mittelstation, das Fossilien- und Höhlenforschungs-Museum, der Azaleen-Garten Parco San Grato in Carona sowie die bekannte, dreistündige Gratwanderung bis nach Morcote vervollständigen das Erlebnis Monte San Salvatore.
Cardada Cimetta
Der tiefste und der höchste Punkt der Schweiz auf einen Blick: im Süden der Lago Maggiore, im Westen die Walliser Alpen mit der Dufourspitze. Alles nur fünf Minuten von der Stadt Locarno entfernt.
Bei der Ankunft der Cardada-Seilbahn erhebt sich elegant zwischen den Baumwipfeln ein Panoramasteg. Auf dem Weg dorthin hat man das Gefühl, in Richtung der Brissago-Inseln zu „fliegen“.
Von Cardada nach Cimetta fährt ein 2er-Sessellift parallel zum Steg, sodass alle Gäste während der Fahrt das atemberaubende Panorama genießen können.
Das geologische Observatorium in Cimetta präsentiert kleine Gesteinsproben von der europäischen und afrikanischen Kontinentalplatte sowie Panoramatafeln über die nahen und fernen Berge.
Cardada Cimetta bietet ein breites Spektrum an Wanderwegen, von gemütlichen Spaziergängen bis zu anspruchsvollen Bergtouren. Dank ihrer Lage zwischen dem Maggia- und dem Verzascatal ist die Cardada Cimetta der ideale Ausgangspunkt für Wanderungen in beiden Tälern oder noch höher hinauf mit der „Via Alta Vallemaggia“-Wanderung. Ob Sie nun diesen Routenvorschlägen folgen oder Ihre eigene Route zusammenstellen, hier stehen Ihnen buchstäblich alle Wege offen!
Aber die Locarneser Berge haben noch viel mehr zu bieten:
Eine Fotospot Grand Tour durch die Schweiz, ein kleiner Reflexzonenpfad, Nordic-Walking-Strecken, ein Orientierungspfad, der MTB-Trail 397, Geocaching: die grösste GPS-Schatzsuche der Welt, bei der man kleine versteckte Gegenstände entdecken kann, sowie ein Startplatz für Gleitschirmflieger.
Auch Familien sind willkommen: Ein 1,2 Kilometer langer Spielparcours ist mit speziellen Spielen ausgestattet, aber auch in den beiden Spielbereichen mit dem Arche Noah-Spiel, auf der Riesenbank, beim Riesenschach neben dem Riesen-Tic-Tac-Toe-Spiel, mit der #swingtheworld-Schaukel und der lustigen Schatzsuche mithilfe von Maskottchen Squitty oder beim Entspannen am herzförmigen Teich können sich die Kinder vergnügen.
Fünf Restaurants/Hütten runden das Angebot mit verschiedenen Tessiner Köstlichkeiten ab.





