Berge und Natur
Romandie
Zahnradbahn Montreux – Rochers-de-Naye
Rochers-de-Naye bietet einen einmaligen Panoramablick auf die Schweizer und Französischen Alpen: Vom Eiger über den Mont-Blanc bis hin zum Genfersee – die Zahnradbahn führt die Gäste auf 2’000 Meter Höhe und damit zum Ausgangspunkt zahlreicher Erlebnis- und Entdeckungsmöglichkeiten.
Die malerische Fahrt führt vom Ufer des Genfersees hoch hinauf in luftige Berglandschaften. Mit mehr als 1600 Meter Höhenunterschied klettert die Bahn hinauf – vorbei an Feldern, Dörfern und Wäldern. Mit zunehmender Höhe gibt die eng am Hang entlangführende Bahnstrecke ihre spektakuläre Sicht auf den Genfersee und die umliegenden Berge frei.
Oben angekommen, wartet eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten für jedes Alter: der Alpengarten «La Rambertia» mit einer eindrücklichen Sammlung an über 1000 Alpenpflanzen und zahlreiche Wanderwege.
Die Bahn auf den Rochers-de-Naye fährt ganzjährig. Und im Dezember wohnt der Weihnachtsmann höchstpersönlich auf dem 2’042 Meter hohen Berg.
Weinberg-Terrassen Lavaux
Mit über 800 Hektaren Rebfläche sind die Weinberg-Terrassen des UNESCO-Welterbes Lavaux das grösste zusammenhängende Weinbaugebiet der Schweiz und bietet Terrasse für Terrasse beste Aussichten. Terrassierte Weinberge, unten der Lac Léman, hinten die verschneiten Berge – man braucht etwas Zeit, um diese Landschaft richtig zu geniessen!
Bereits im 11. Jahrhundert wurden unter der Leitung von Mönchen an den steilen Hängen des Genfersees Weinberg-Terrassen angelegt. Seither haben Generationen von Weinbauern diese einzigartige Landschaft gehegt und gepflegt. Das Weingut erstreckt sich über 40 Kilometer und gehört zu einem der grössten Weinbaugebiete der Schweiz. Mit ihren 14 Dörfern widerspiegelt die Kulturlandschaft auf eindrückliche Art und Weise, wie sie sich dank des ausgewogenen Zusammenspiels von Bewohnern und Umwelt entwickeln konnte. St-Saphorin, Dézaley, Epesses sind Namen von solchen Weinen. Die terrassenförmig angelegten steilen Rebberge profitieren von dreifacher Sonnen-, respektive Wärmestrahlung: die direkte von der Sonne, diejenige der Reflexion vom Genfersee und diejenige der gespeicherten Wärme der vielen Steinmauern.
Besonders bequem geht das im blau-gelben „Train des vignes“, dem Zug, der sich in zwölf Minuten von Vevey durch die sattgrünen Reben hinauf nach Puidoux-Chexbres windet. In den kleinen Orten kann man kosten, was hier wächst: Degustieren ist fast in jedem Keller möglich.
Enge Gassen und charakteristische Winzerhäuser prägen die Dörfer wie St-Saphorin mit der Auberge de l’Onde. Und wer so richtig auf den Geschmack kommen möchte, sollte eine der charmanten Pinten besuchen. Die Mini-Restaurants sind eben so typisch für das Lavaux wie die ursprünglichen Winzerdörfer und das malerische Ufer des Genfersees am Fuss seiner Weinberge. Alles zusammen ist der UNESCO eine Auszeichnung wert: als Welterbe.
Entdecken Sie zu Fuss oder mit dem Rad die 800 Hektaren terrassierte Weinhänge des Lavaux. Ein Fussweg von 32 km Länge führt von Lausanne-Ouchy bis zum Schloss Chillon. Auf dieser Strecke gibt es Lehrschilder, die über alle Facetten des lokalen Weinbaus informieren. Lassen Sie sich bei einer Weinprobe in einem Weinkeller in die Welt der Waadtländer Weine entführen.





